Vektordatenbank
Definition
Eine Vektordatenbank speichert Embeddings und findet zu einem Suchvektor blitzschnell die ähnlichsten Einträge. Sie ist das Gedächtnis, aus dem RAG-Systeme relevante Dokumentauszüge holen.
Klassische Datenbanken finden exakte Übereinstimmungen — diese Kundennummer, jenes Datum. Eine Vektordatenbank ist auf eine andere Frage optimiert: „Welche gespeicherten Inhalte ähneln diesem hier am meisten?" Dafür organisiert sie Millionen von Embeddings so, dass die Nachbarschaftssuche auch bei großen Beständen in Millisekunden gelingt.
Für die meisten Unternehmen ist die Wahl der konkreten Vektordatenbank zweitrangig — viele etablierte Datenbanken bieten die Funktion inzwischen mit an. Wichtiger sind Datenhoheit und Betrieb: Wo liegen die Daten, wer darf welche Auszüge sehen, wie werden Änderungen aktuell gehalten? Diese Fragen entscheiden über Sicherheit und Pflegeaufwand, nicht das Produktlogo.
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